Die erste Schmalspurbahn fuhr 1828 als Pferdeeisenbahn von Budweis über Linz nach Gmunden in Österreich-Ungarn. Die Spurweite betrug 1106 Millimeter. Die erste Schmalspurbahn in Deutschland erhielt die Konzession zum Bau einer Eisenbahnstrecke am 24. März 1851. Sie wurde der Oberschlesischen Eisenbahn-Gesellschaft erteilt. Die Spurweite betrug 785 mm (zweieinhalb Fuß). 1855 eröffnete die schmalspurige Pferdebahn den Betrieb. 1857 kamen die ersten Dampflokomotiven auf der Strecke zum Einsatz. Die erste öffentliche Schmalspurbahn war die Bröhltalbahn (nicht zu verwechseln mit der Brohltalbahn), die am 3. Februar 1869 gegründeten Brölthaler Eisenbahn-Actien- Gesellschaft gebaut wurde. Der Firmensitz war in Hennef (Sieg). Am 6. September 1870 begann der Betrieb auf der 785 mm Schmalspurbahn nach Waldbröhl. Ab dem 1. Juli 1871 begann die Personenbeförderung, die anfangs kostenlos war, da die Personenwagen an die Güterzüge angehängt wurden. Für die kostengünstigen Schmalspurbahnen gab es keine einheitlichen Spurweiten. Die Vielfalt der Schmalspurbahnen teilt sich in Park-, Vergnügungs-, Gruben-, Werks-, Feld-, Förder-, Wald-, Rüben-, Hütten-, Klein-, Neben-, Bau- und Förderbahnen. Für den öffentlichen Verkehr wurden in Deutschland die Schmalspurbahnen in den Spurweiten 600, 750, 785, 900 und 1000 Millimeter gebaut. Die meisten Bahnen baute man zwischen 1880 und 1910. Im Zielbahnhof finden Sie eine Auswahl der heute noch in Betrieb befindlichen Schmalspurbahnen sowie Museums-Schmalspurbahnen.
Die Anfänge der Schmalspurbahn
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