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Die Initiative ging vom Harzklub aus, der eine Möglichkeit für den zustieg der Wanderer unterhalb des Brockens wünschte. Da sich der Harzklub auch finanziell an den Baukosten beteiligte, ist die Station gebaut worden. Der Bahnhof wurde am 17. Juli 1900 für den Personenverkehr eröffnet. Das erste Stationsgebäude war aus Holz gebaut. Es konnte nur bis 1922 genutzt werden. 1924 wurde es dann durch ein steinernes Bahnhofsgebäude ersetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof zerstört.   Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Brockenbahn die Station nur noch als Kreuzungsbahnhof. Ab 1963 wurde der Bahnhof geschlossen, da er im Sperrgebiet zur innerdeutschen Grenze lag. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das horizontal angelegte Kreuzungsgleis 1992 wieder instand gesetzt und eine von Hand bedienbare Weiche eingebaut. Heute fahren die Züge vom Brocken kommend immer in das Kreuzungsgleis und warten auf die Durchfahrt des entgegenkommenden Zuges zum Brocken. Der wartende Zug setzt dann zurück auf das Hauptgleis und fährt nach Umstellen der Handweiche bergab in Richtung Schierke. Diesen Vorgang kann man im Film sehr schön verfolgen. 2002 erhielt der Bahnhof eine Signalanlage, die von Wernigerode mit moderner Digitaltechnik gesteuert wird.
Goetheweg Goetheweg
Bilder Goetheweg
Bahnhof 1935
Luftaufnahme
Goetheweg Z Bahnhof iel
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