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Das warme Klima wo heute noch Edelost und Weinanbau betrieben wird, die Nähe zur Elbe und Dresden machten Radebeul rasch zu einer beliebten Wohngegend. Die Bevölkerung stieg ab 1871 explosionsartig an. Hier wirkte sich das Konzept der Villenkolonie die im 19. Jahrhundert verfolgt wurde aus. Für das wohlhabende Bürgertum wurde Bauland für freistehende Einfamilienhäuser erschlossen. Die Straßen legte man als Alleen an und berücksichtigte entsprechende Vorgärten bei den Grundstücksgrößen. Die Nachfrage aus dem Bürgertum, bedingt durch die Gründerjahr, war dementsprechend groß. Was in Radeburg noch fehlte war die Infrastruktur. Außer der Postkutsche, die zweimal täglich nach Dresden verkehrte, waren keine Transportmöglichkeiten vorhanden. Am 17. Januar 1881 genehmigten die beiden Kammern des Sächsischen Landtags den Bau einer 16,63 km langen Schmalspurbahn von Radebeul nach Redeburg. Der Bahnbau war damals in Sachsen Staatsangelegenheit. Die Kosten für den Bahnbau betrugen 783.906,91 Mark. Die Vermessungsarbeiten begannen im März 1882. Die Bauarbeiten der Trasse wurden an die Firmen Berndt aus Dippoldiswalde und der Firma Oskar Neumeister vergeben. Am 20. September 1883 begannen die Bauarbeiten. Die feierliche Eröffnung fand am 15. September 1884 statt.
Kleine Geschichte zur Lößnitzgrundbahn
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