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Kleine Geschichte zur Museumseisenbahn
Nachdem die Stadt Syke an 1873 einen Eisenbahnanschluss  an die Strecke Osnabrück-Bremen und die Stadt Eystrup an die Strecke Hannover-Bremen angeschlossen wurde, nahm der Gedanke eine Eisenbahnverbindung zwischen beiden Ortschaften zu bauen konkrete Formen an. Aber erst mit dem preußischen Kleinbahngesetz vom 27. Juli 1892 waren die gesetzlichen Möglichkeiten zum Bau gegeben. Schon am 23. November 1881 eröffnete die „Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft“ (HEG) die acht Kilometer lange Eisenbahnstrecke von Eystrup über die Weserbrücke nach Hoya. Die Kleinbahn „Hoya-Syke- Asendorf“ (HSA) eröffnete am 6. Juni 1900 ihre schmalspurige Strecke von Hoya über Bruchhausen-Vilsen nach Syke. Die Bahnen hatten jedoch in Hoya keine Schienenverbindung. In Bruchhausen-Vilsen wurde die Bahnanlage für die Stichbahn nach Asendorf entsprechend ausgebaut. Der Bahnhof verfügte neben einem Empfangsgebäude mit Güterschuppen noch über eine Ladestraße mit Viehrampe noch über eine Brückenwaage. Nach dem Zweiten Weltkrieg sanken dann die Fahrgastzahlen und das Gütervolumen zusehend. Aus wirtschaftlichen Erwägungen fusionierten die beiden Gesellschaften am 20. Juni 1963 zu „Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH“ (VGH). Die Strecke Eystrup nach Syke baute die neue Gesellschaft auf Normalspur um und begann mit dem Bahnbetrieb am 25. Mai 1963. Der „Deutsche Eisenbahn-Verein e. V.“ (DEV) wurde 1963 gegründet. Nachdem der DEV die Schmalspurstrecke (1.000 mm) übernommen hatte, begann die Museumsbahn mit einem auf das Wochenende beschränkten Eisenbahnbetrieb. Am 2. Juli 1966 begann der Bahnbetrieb der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen - Asendorf.
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