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Alexisbad Alexisbad
1886 begann der Bau der Schmalspurstrecke der Gernroder- Harzgeroder Eisenbahngesellschaft  (GHE) von Gernrode nach Mägdesprung. Diese meterspurige Strecke wurde am 7. August 1887 eröffnet. Anfangs hatte der Bahnhof nur ein kleines Stationsgebäude mit Wartesaal. Später bekam der Bahnhof ein neues, im Heimatstil erbautes Empfangsgebäude mit angebautem Güterschuppen mit Laderampe und Freiladegleis. Mit der Streckeneröffnung am 1. Juni 1890 nach Güntersberge wurde die Station ein Trennungsbahnhof. Da im benachbarten Bahnhof Silberhütte die Möglichkeiten eines Ausbaus für den Güterverkehr sehr beschränkt waren, entschloss sich die GHE zum Ausbau des Bahnhofs Alexisbad. So erhielt die Station einen Lokschuppen mit einer Wasserstation und zwei Wasserkränen und eine Bekohlungsanlage. Die Verbindung bis Stiege wurde am 1. Mai 1892 fertiggestellt. Die Eröffnung der Strecke bis Eisfelder Talmühle war am 15. Juli 1905. Jetzt konnte man vom Kurort Alexisbad bis nach Nordhausen, nach Wernigerode oder zum Brocken fahren.  1927 wurden die Gleisanlagen im Bahnhof erneuert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gleise der Senketalbahn als Reparationsforderung an die UDSSR komplett demontiert. Die Deutsche Reichsbahn begann mit dem Wiederaufbau 1947 und übernahm am 1. April 1949 den Bahnhof. Ab 1950 konnte die Strecke von Gernrode nach Harzgerode wieder vollständig befahren werden. Das gab dem Bäderbetrieb in Alexisbad einen neuen Aufschwung. In der Station Alexisbad nehmen die schmalspurigen Dampflokomotiven bis heute noch Wasser auf. Der Bahnhof verfügt über zwei Zwischenbahnsteige. In Alexisbad zweigt die Strecke von Gernrode nach Straßberg und nach Harzgerode ab. Am 1. Februar 1993 wurde der Bahnhof von den Harzer Schmalspurbahnen  übernommen und an einen ortsansässigen Hotelier verpachtet.
Bilder Alexisbad
Luftaufnahme
Bahnhof 1898
Alexisbad 1898 Z Bahnhof iel
Selketalbahn
Alexisbad - Hargerode Alexisbad - Harzgerode
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